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Valentino Rossi's weitere Tests in Jerez!
Das Camel Yamaha Team blieb nach dem Rennen für weitere Tests in Jerez um intensiv zu testen. Man möchte den Problemen des neuen 2006er Modells so schnell wie möglich auf den Grund kommen um die Vibrationen auszumerzen. Es wurde bei diesem Test auch das alte 2005er Modell eingesetzt um einen direkten Vergleich zur neuen 2006er YZR-M1 zu bekommen. Rossi absolvierte in Jerez 72 Runden, Colin Edwards 76. Davide Brivio (Teamchef von Camel Yamaha):"Nach so einem enttäuschendem Rennwochenende wie dem letzten in Jerez war es für uns sehr wichtig sofort an die Lösung unserer Probleme heranzugehen. Wir haben uns deswegen auch entschieden Valentino Rossi einige Runden mit der 2005er Yamaha von vorigem Jahr fahren zu lassen um den Unterschied zur neuen 2006er zu sehen. Einige Dinge scheinen am 2005er Modell besser zu sein als in der 2006er aber gesamt gesehen setzen wir natürlich weiterhin auf das 2006er Modell um dieses weiterzuentwickeln. Die schnelleren Zeiten spulte Rossi gestern auch auf der 2006er ab. Wir werden hart daran arbeiten um in Katar die Probleme beseitigt zu haben und das Bike in dem Zustand den Fahrern zu geben dass sie damit gewinnen können." Ziemlich dicke Luft also derzeit im Team Camel Yamaha. Valentino Rossi ist ein absoluter Perfektionist und wird keine Minute Ruhe geben bis er ein Bike unterm Hintern hat mit dem er gewinnen kann. Ob es in Katar schon so weit sein wird darf man gespannt sein. Seine Zeiten die er am Montag nach dem Rennen in Jerez hingelegt hat weisen allerdings auf das Gegenteil hin. Über eine Sekunde Rückstand auf Hayden sagt wohl alles aus, selbst Casey Stoner und Carlos Checa vom Yamaha-Satelliten Team Tech 3 war schneller als er).

Enduro-WM in Schweden!
Ex-Motocrosser Johnny Aubert (Foto rechts) wurde bei seinem ersten Enduro-WM-Rennen in Östersund in der Klasse Enduro 2 an beiden Wettbewerbstagen 3.ter. Her'brennt haben ihn Samuli Aro (KTM) und Ahola (Honda). Johnny:"Es war ein grossartiges Wochenende für mich. Dritter bei meinem ersten Enduro-WM-Rennen zu werden ist ein tolles Ergebnis für mich und auch überrASChend. Ich hoffte während des Rennens möglichst schnell zu lernen und wäre auch mit einem Top 10 Platz zufrieden gewesen. Es ist ein toller Start in die Enduro-WM-Saison für mich." Sein Teamkollege im Team Yamaha Stefan Merriman kam nur auf Platz 5 und 6 und zeigte sich enttäuscht. Merriman:"Das beste an den beiden Tagen war noch dass ich ins Ziel gekommen bin. Ich hatte in den Special-Tests keine Stürz, aber leider in den Etappen. Es lief einfach nicht rund und es war nicht mein Wochenende." In der Enduro 3 Klasse gewann beide Tage David Knight die Tageswertungen vor Marko Tarkkala und Bjorne Carlsson.

Alex Barros testet beim offiziellen Test in Valencia!
Alles lief perfekt nach Plan – am Morgen des ersten Tages waren Alex Barros und die Crew vor allem mit Standardarbeiten zur Abstimmung seiner Klaffi Honda Fireblade beschäftigt. 33 Runden drehte der brasilianische Pilot am Morgen und fuhr mit 1’37.109 die elftschnellste Rundenzeit. Am Nachmittag starteten die Superbike Piloten dann um 16.oo zu ihrer zweiten Trainings Session. Zwei Stunden Zeit, um noch richtig Gas zu geben. Doch nur Alex schaffte es, seine Rundenzeit vom Vormittag noch zu verbessern. Er legte eine Zeit von 1'36.292 hin und war damit Dritter hinter Bayliss and Corser. Teammanager Klaus Klaffenböck: “Wir haben einen ziemlich harten aber auf jeden Fall erfolgreichen Tag hinter uns. Der einzige Wermutstropfen heute war, dass Alex nur etwa fünf Minuten vor Schluss   das Vorderrad weggerutscht ist. Er ist gestürzt aber zum Glück ist ihm nichts passiert. Alles in allem sind wir mit den Ergebnissen vom ersten Tag rundum zufrieden.“

Team REPSOL MITSUBISHI RALLIART strebt erneuten Sieg bei der Rallye Dakar an.
Vier Mitsubishi Pajero Evolution für Peterhansel, Alphand, Roma und Masuoka Japanischer Hersteller hat die berühmte Wüsten-Rallye bereits zehn Mal gewonnen

Repsol Mitsubishi Ralliart hat vier Teams für die Rallye Dakar 2006 gemeldet. Die Vorjahressieger Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret (F/F) sowie die Teamkollegen Luc Alphand/Gilles Picard (F/F), Joan Roma/Henri Magne (E/F) und Hiroshi Masuoka/PASCal Maimon (J/F) haben nur ein Ziel: mit dem sechsten Mitsubishi Sieg in Folge einen neuen Rekord aufzustellen. Für den japanischen Hersteller, der bereits 1983 zum ersten Mal in der Ergebnisliste der berühmten Wüsten-Rallye auftauchte, wäre es der insgesamt elfte Gesamtsieg – ebenfalls ein Rekord. Zum Einsatz kommen vier Mitsubishi Pajero Evolution der jüngsten Entwicklungsstufe (interner Code MPR12).

Die Rallye Dakar 2006 wird am 31. Dezember 2005 in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gestartet. Nach 15 Tagesteappen – plus einem Ruhetag – und rund 10.000 Kilometern Strecke durch die Länder Portugal, Marokko, Mauretanien, Mali, Guinea Bissau und Senegal wird Dakar am 15. Januar 2006 erreicht. Stéphane Peterhansel gewann die Rallye Dakar insgesamt sechs Mal auf dem Motorrad, bevor er 1999 zum ersten Mal in einem Auto an den Start ging. Seine zwei Siege für Mitsubishi in den Jahren 2004 und 2005 machen ihn nicht nur zum erfolgreichsten Teilnehmer in der 28-jährigen Geschichte der Rallye Dakar. Er ist neben Landsmann Hubert Auriol – ebenfalls ein früherer Mitsubishi Werkspilot –, der Einzige, der den Sahara-Marathon sowohl auf zwei als auch auf vier Rädern gewonnen hat.

"Mein Beifahrer Jean-Paul Cottret und ich haben bei Rallye Dakar stets Spitzenresultate erzielt", sagte Peterhansel. "Auch dieses Mal haben wir uns sehr gut vorbereitet. Trotzdem bleibt die Dakar eine absolut unvorhersehbare Rallye. Die Route soll sehr schwierig sein, die Konkurrenz ist stark, es kann so viel passieren. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, dass es endlich losgeht." Teamkollege Hiroshi Masuoka stand wie Peterhansel ebenfalls schon zwei Mal in Folge (2002, 2003) auf der obersten Stufe des Siegerpodiums bei der Rallye Dakar. "Der neue Mitsubishi Pajero Evolution ist ein sehr stabiles und dennoch sehr schnelles Auto, einfach das beste seiner Art", sagte der Japaner, der wieder mit seinem früheren Copiloten PASCal Maimon fährt. "Es ist schon erstaunlich, wie das Team es jedes Jahr wieder schafft, das Auto noch einmal zu verbessern. Ich bin mir absolut sicher: Mit dem Mitsubishi Pajero Evolution kann ich die Rallye Dakar ein drittes Mal gewinnen."

Luc Alphand war einer der besten Skiläufer der Welt (Junioren-Weltmeister und Weltcup-Gesamtsieger), bevor er eine zweite Karriere im Motorsport startete. Und dies mit großem Erfolg. "Lucho", wie der Franzose im Team Repsol Mitsubishi Ralliart genannt wird, kann für sich in Anspruch nehmen, als erster Fahrer eines Diesel-Renners eine Etappe der Rallye Dakar gewonnen zu haben. 2005, bei seinem ersten Dakar-Start für Mitsubishi, erreichte Alphand das Ziel als Zweiter hinter Teamkollege Peterhansel. Bei der Rallye Tunesien im April feierte er seinen ersten Sieg in den Diensten von Mitsubishi. Einen zweiten ließ der Franzose im Oktober folgen, als er sich bei der Baja Portalegre in Portugal gegen starke Konkurrenz unter anderem durch das Volkswagen Werksteam durchsetzte.

"Ich komme mit der Wüste nicht sehr gut zurecht, ich bin mehr für die Kälte und die Berge geschaffen", gab Alphand zu, der sich mit Beifahrer Gilles Picard das Cockpit teilt. "Meine erste Dakar-Teilnahme war eine Katastrophe. Inzwischen habe ich mich aber daran gewöhnt. Im Team Repsol Mitsubishi Ralliart sind wir vier gleichberechtigte Fahrer mit den gleichen Autos. Mit etwas Glück kann ich gewinnen."

Joan "Nani" Roma ist seit letztem Herbst Mitglied im Team Repsol Mitsubishi Ralliart. Der frühere Enduro-Profi, Gewinner der Rallye Dakar 2004 auf dem Motorrad, belegte bei seinem ersten Dakar-Start auf vier Rädern auf Anhieb Rang sechs. Im Juli landete er bei der Baja Spanien seinen ersten Sieg im Mitsubishi Pajero Evolution.

"Meinen ersten Kontakt mit der Rallye Dakar hatte ich als Zehnjähriger, als mir meine Mutter ein Buch darüber schenkte", erzählte der Spanier, der auf die Ansagen des erfahrenen französischen Copiloten Henri Magne hört. "Damals habe ich davon geträumt, diese Rallye eines Tages zu gewinnen. Es ist unglaublich, dass es mir inzwischen tatsächlich gelungen ist. Jetzt ist mein Traum, die Rallye auch noch im Auto zu gewinnen."

Dominique Serieys, Direktor des Team Repsol Mitsubishi Ralliart, sieht in der bevorstehenden Rallye Dakar eine Bewährungsprobe für seine Mannschaft. "Die Konkurrenz hat große Fortschritte gemacht. Sie haben eine Menge von uns gelernt." Trotzdem ist Serieys, dessen Mannschaft 13 der letzten 15 Cross-Country Rallyes gewonnen hat, zuversichtlich. "Wir sind sehr gut vorbereitet und hoch motiviert." Dieser Ansicht ist auch Isao Torii, Präsident von Mitsubishi Motors Motor Sports. "Ich bin beeindruckt von der Gründlichkeit, mit der sich das Team auf die Rallye Dakar vorbereitet hat", sagte der Japaner. "Die fünf Siege der letzten fünf Jahre sind bereits eine großartige Leistung. Ich habe das Gefühl, dass wir die Rallye Dakar auch ein sechstes Mal in Folge gewinnen können."

Zum ersten Mal wird die Rallye Dakar in Lissabon gestartet, wo vom 28. bis 30. Dezember die technische Kontrolle der Fahrzeuge stattfindet. Eine erste kurze Wertungsprüfung wird nach dem Start noch am 31. Dezember auf dem Weg in den Süden an die Algarve durchgeführt. Am 1. Januar setzt der Rallyetross nach Marokko über. Nach der Durchquerung der mauretanischen Sahara können sich die Teams bei einem Ruhetag in Nuakchott (Mauretanien) erholen. Von hier führt die Route über Mali und Guinea Bissau in den Senegal. Das Ziel am Lac Rose in der Nähe von Dakar wird am 15. Januar erreicht.
Die Navigation wird 2006 eine größere Rolle spielen als in den letzten Jahren. Das Roadbook enthält weniger Angaben zur Satellitennavigation (GPS), einige Wertungsprüfungen müssen ganz ohne GPS-Hilfe bewältigt werden. Bei zwei Marathon- Prüfungen herrscht außerdem Serviceverbot.



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